Im Zeitalter von Web 2.0 hat sich sicher jeder ein gewisses Ritual zur Informationsbeschaffung angeeignet. Bei mir war es schon lange so, dass ich versuche täglich mindestens ein Mal meine Newsfeeds "abzuarbeiten". Ein obligatorischer Blick in die Mailbox durfte natürlich auch nicht fehlen.
Seit ich seit ungefähr sechs Monaten Besitzer eines iPod Touch bin, lese ich die Feeds auch sehr gerne mobil - die mobile Version des Google Reader ist wirklich hervorragend.
Nun gibts da noch Twitter... mein persönlicher Mix aus verschiedensten Informationskanälen: neben Tagesschau oder Google News habe ich sehr viele "Onlinebekanntschaften" auf dem Radar - Leute, deren Blogs ich lese oder deren Twitterfeed einfach nur interessant ist. Der Anteil von Twitterern, die ich aus dem Real Life kenne (z.B. von Konferenzen) ist eher gering.
Mein "Informationsbeschaffungsritual" hat sich nun dahin gehend verändert, dass ich grundsätzlich zuerst Twitter "lese" (über NatsuLion auf dem iPod oder über die Website mit AutoPager) und erst danach Feeds und Mails checke. Twitter schafft es, mit wenigen Zeichen genügend Information zu übermitteln oder Interesse an bestimmten Themen zu wecken. Dieser Fakt überrascht mich, da ich zu Beginn eher am Nutzen von Twitter gezweifelt habe.
Die Kehrseite der Medallie ist, dass ich nun immer seltener "richtig" blogge. Mal schnell einen Link oder eine kleine Notiz zu "twittern" ist einfach effizienter als einen kompletten Eintrag zu posten. Der Lifestream hält zum Glück alles recht gut zusammen.
Wie sind eure Erfahrungen mit Twitter/Feeds/Mails?
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Fokussierung auf Mail/RSS & IRC. Twitter verwende ich garnicht.